DCS 50
admin, Thursday 01 September 2011 - 00:48:50

Hier möchte ich Ihnen die Hagenuk DCS 50 vorstellen. Vielleicht hilft diese Seite bei einigen Fragen und Unklarheiten.

Zunächst fertigte Hagenuk die DCS 50 und DCS DECT, später umbenannt in DCS DECT 3, die dann von der Telekom unter dem Namen Octopus C20 verkauft wurde. Die Baugruppen der DCS 50 werden teilweise auch in der Octopus C300/ DCS DECT 32 verwendet.

Die Systeme lassen sich über S0- und S2M- (30- kanaliger ISDN-Anschluß) Schnittstellen anbinden und unterstützen folgende Protokolle:

1 TR 6 (Nationales ISDN, abgeschaltet Ende 2006, intern in TK-
Anlagen noch verwendet):
Mehrgeräteanschluß mit EAZ (Endgeräteauswahlziffer)

E-DSS1 (Euro-ISDN, heute gebräuchliches ISDN)
QSIG (Protokoll speziell für TK-Anlagenvernetzung)



dcs 50 hatec 4020.jpg

Zur DCS 50 gab es zwei Systemtelefone in weiß und schwarz. Hier sehen Sie das Hatec 4020, das Hatec 4010 hatte unter und neben dem Disply keine Tasten, ebenso hatten die Funktionstasten keine LED, Lauthören und Freisprechen war ebenfalls nicht möglich. Im Hatec 4020 ließen sich Zusatzmodule installieren: ZM UH um ein weiteres Systemtelefon an das erste anschließen zu können, ließen sich an jeder UHAG- Schnittstelle zwei Systel betreiben, ZM AB, um ein analoges Endgerät am Systel anschließen zu können, ZM V24, um einen PC am Systel anschließen zu können.


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Die DCS 50 konnte aus einem oder zwei Wandgehäusen bestehen.
Die Anlage verfügt über einen Maximalausbau von 120 Ports.


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Dies ist eine Innenansicht einer fast voll bestückten DCS 50 mit Erweiterungsgehäuse.
Im linken Gehäuse befindet sich ganz links liegend die Baugruppe D5 TFE, welche an die im ersten Baugruppenslot gesteckte Baugruppe D5 AB2 angeschlossen ist. In dieser Kombination ist der Anschluß einer Türfreisprecheinrichtung möglich. Das Erweiterungsgehäuse wird mit einem Flachbandkabel und einem Erdungsblech mit dem Grundgehäuse verbunden und bietet zu den drei Baugruppenslots im Grundgehäuse vier weitere.


dcs 50 offen.jpg


Es gab folgende Baugruppen:

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D5 BAS Hauptplatine mit: Steuerrechner, ein S0- Anschluß (ISDN-Amtsanschluß), Zusatzweckeranschluß, vier UHAG -Schnittstellen (Systemtelefonschnittstellen) RS232C (PC), drei Modulslots zur Aufnahme von Baugruppen.


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D5 EW1 Erweiterungsbaugruppe in Erweiterungsgehäuse: ein S0 (ISDN-Amtsanschluß), 4 UHAG (Systemtelefonschnittstellen), vier Modulslots zur Aufnahme von Baugruppen.


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D5 SVG, auch C3 SVG genannt. Netzteil, je Gehäuse eins. Dies Netzteil wird auch in der Octopus C300/ DCS DECT 32 verwendet.


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D5 AB4, auch C3 AB4 genannnt. Vier analoge Nebenstellenanschlüsse zum Betrieb von analogen Geräten, IWV (Impulswahlverfahren)/ MFV (Mehrfrequenzwahlverfahren) Flash/ Erde. Diese Baugruppe wird auch in der Octopus C300/ DCS DECT 32 verwendet.


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D5 AB2 Zwei a/b Ports (Betrieb von analogen Geräten, IWV (Impulswahlverfahren)/ MFV (Mehrfrequenzwahlverfahren) Flash/ Erde), ELA (Elektrische Lautsprecher Anlage)-und MOH (Music on Hold)-Schnittstelle. An die oben eingebaute Buchse läßt sich die Baugruppe D5 TFE anschließen, der a/b Port zwei wird dann von dieser belegt und steht nicht mehr anderweitig zur Verfügung.


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D5 TFE Eine TFE-Schnittstelle nach FTZ 123 D 12.


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D5 S02, auch C3 S02 genannt Zwei schaltbare S0/ T0. Jeden Anschluß kann man als S0 (ISDN-Amtsanschluß) oder T0 (ISDN-Nebenstellenanschluß) konfigurieren. Diese Baugruppe wird auch in der Octopus C300/ DCS DECT 32 verwendet.


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D5 UH4 Vier zweikanalige Systemtelefonschnittstellen UHAG, nicht zum Anschluß von D5 KE4 geeignet.


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D5 S2M, auch C3 S2M genannt. Ein Primärmultiplexanschluß (S2M) als Amtsanschluß. Diese Baugruppe wird auch in der Octopus C300/ DCS DECT 32 verwendet. Ab Release 2.0 verwendbar.


D5 DEC Vier vierkanalige UHAG Anschlüsse für Kanalelemente D5 KE4, um DECT-Mobilteile Hagenuk Officehandy 2 betreiben zu können (NICHT zum Anschluß von Hatec 4010 und 4020 geeignet). Damit wird ein synchrones DECT- Funkzellennetz von vier Kanalelementen ermöglicht. Innerhalb dieses Netzes lassen sich 16 gleichzeitige Telefonate führen, 20 Mobilteile waren einbuchbar. Ab Release 2.0 verwendbar. Genaueres zum DECT-Netz siehe hier.
Um die besten Standorte bestimmen zu können, hat Hagenuk ein Meßwerkzeug produziert, bestehend aus einer speziellen Basis mit Stativ, Akku und zwei Mobilteilen. Mit diesen Geräten läßt sich präzise bestimmen, wo die besten Orte für eine Montage sind. Die gemessenen Feldstärke- und Bitfehlerwerte werden in eine Liste eingetragen und verglichen.


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D5 KE4 Vierkanaliges Kanalelement zum Anschluß an Baugruppe D5 DEC, mit ihm lassen sich OfficeHandy II von Hagenuk und die baugleichen Telekom- Geräte betreiben. Diese Baugruppe wird auch in der Octopus C300/ DCS DECT 32 verwendet. Ab Release 2.0 verwendbar.


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OfficeHandy II Schnurloses System-Endgerät, dieses Gerät wird auch in der Octopus C300/ DCS DECT 32 verwendet. Ab Release 2.0 verwendbar.




Eine weitere Aufzählung und Erklärung würde den Rahmen hier sprengen, bitte sehen Sie dazu in die entsprechenden Unterlagen.

Die Informationen wurden von mir mit großer Sorgfalt und bestem Wissen zusammengetragen, eine Gewähr übernehme ich dennoch nicht.



Korrekturhinweise und Verbesserungsvorschläge bitte an mich.

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